Klassische Homöopathie

„Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll!“

(Samuel Hahnemann)

[in: Schmidt, J. M.(Hrsg.), Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, Stuttgart 6/1999, S.74/75]

 

Die Homöopathie gehört zu den alternativmedizinischen Behandlungsmethoden. Sie geht auf den deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755–1843) zurück.

Der Begriff ist eine Wortzusammensetzung aus den altgriechischen Wörtern „hómoios“ (= ähnlich) und „páthos“  (= Schmerz / Leiden / Gefühl).

Sie ist eine Behandlungsmethode, die von einem ganzheitlichen Menschenbild als Körper-Geist-Seele-Kontinuum ausgeht. Hahnemanns Methode gründet auf dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip (Similia similibus curentur.), das sinngemäß etwa mit dem Satz „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden.“ umschrieben werden kann.

Einfach formuliert basieren die Hahnemann’schen Grundsätze auf folgender These: Wenn ein gesunder Mensch eine gewisse Substanz einnimmt, ruft diese bestimmte Symptome hervor. Bei einem kranken Menschen mit ähnlichen Symptomen kann diese –in potenzierter Form- eingenommene Substanz heilende Wirkung haben.

Potenzieren heißt, dass der Ausgangsstoff schrittweise verdünnt und verschüttelt wird, wodurch eine Wirkungserhöhung erzielt wird.

Pflanzen, Metalle, Mineralien, aus dem Tierreich stammende Substanzen, aber auch Nosoden (aus Krankheits-produkten hergestellte Behandlungsmittel) bilden die Ausgangsstoffe für homöopathische Arzneimittel. Es gibt an die 2000 homöopathische Arzneimittel.

Die Aufgabe des Therapeuten besteht darin, das adäquateste (d.h. „ähnlichste“) Mittel in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten/der Patientin herauszufinden. Hierbei spielen die ganz persönlichen Lebensumstände, Vorlieben und Charakteristika eine entscheidende Rolle.

Heidi Kieseheuer
Heilpraktikerin
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